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Presseschau: Off the record von Christiane Mudra. November 2016

Im Folgenden finden Sie ausgewählte Pressestimmen sowie eine Übersicht zur Berichterstattung über die Uraufführung Off the record – die Mauer des Schweigens, dem neuen Politthriller von Regisseurin Christiane Mudra, mit dem sie sich seit November 2016 der Geheimschutzpraxis im NSU-Kontext widmet.


Was Mudra da aufdröselt, ist extrem akribisch recherchiert und zeichnet ein monströses Tableau des Versagens der staatlichen Stellen.(…) Ein notwendiges Menetekel. – 
Süddeutsche Zeitung (4.11.2016)

Christiane Mudra gelingt es mit ihrer Performance zusammenzufassen, was kaum fassbar ist. Wo Staatsräson und politisches Interesse an Verklärung einer tief reichenden Aufklärung von Mordtaten und den sie begünstigenden Begleitumständen entgegenstehen, bietet allenfalls noch das Theater Antworten auf offene Fragen. Eine bittere Erkenntnis. – derFreitag (9.11.2016)

 (…) so wichtig, erleuchtend und toll ist Mudras Performancetheater, das in München seinesgleichen sucht. – Abendzeitung München (5.11.2016)

Was erschüttert, sind die Fakten, die Christiane Mudra in diesem Stück, für das sie als Autorin und Regisseurin verantwortlich ist, in akribischer Kleinarbeit zusammengetragen hat: In der Summe der ungeheuren Fehlleistungen und Irrtümer sticht da besonders die Tatsache heraus, dass bereits 2003 Hinweise von mehreren ausländischen Nachrichtendiensten auf das mordende NSU-Trio an die deutschen Behörden ergingen. – taz (7.11.2016)

Ein eindrucksvolles Stück, das die Zusammenhänge (…) von einer ganz anderen Seite beleuchtet und den Zuschauer irritiert und verstört sitzen lässt. (…) Mit dem Gefühl „etwas dagegen tun zu müssen“, gehe ich nach Hause. – M 94.5 (4.11.2016)

Mudra bewegt sich zwischen investigativem Journalismus, politischem Aktivismus und Kunst. Was man hört, ist brisant und komplex. Damit bleibt dem Zuschauer nur Staunen und (…) sich zu ergeben. – BR Zündfunk (3.11.2016)

Für den regelmäßigen Prozessbesucher finden sich jede Menge klug geraunter Seitenhiebe, für den Laien bleibt vor allem die eine Erkenntnis: Wer vom NSU spricht, wird nie mehr vom Verfassungsschutz schweigen können. – Deutschlandradio (4.11.2016)

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Eine Übertragung der 50-minütigen Hörspielfassung inklusive Interview mit der Regisseurin war am 17. Dezember 2016 auf Deutschlandradio Kultur zu hören, den Beitrag können Sie hier nachhören. Ein Beitrag des Magazins Kunstraum – Forum der Gegenwartskunst bei ARD alpha befindet sich in Vorbereitung.

Ein Gespräch zur Uraufführung hörten Sie am 3. November in der Kulturwelt auf Bayern 2. Eine Ankündigung sendete B5 aktuell am selben Tag.

Premierenkritiken lesen Sie in der Süddeutschen Zeitung vom 4.11., im Münchner Merkur und der Abendzeitung vom 5.11., der TAZ vom 7.11., in derFreitag sowie in der Thüringer Allgemeinen und der Ostthüringer Zeitung vom 16.11. Weitere Rezensionen waren am 3.11. im Zündfunk auf Bayern 2 und am 4. November im Kulturmagazin Kompressor von Deutschlandradio Kultur zu hören. Es folgen u.a. Besprechungen von Radio Lora und Radio M 94.5.

Ankündigungen lasen bzw. hörten Sie u.a. im Kulturmagazin Applaus, im Münchner Feuilleton, der TZ und im Interkulturellen Magazin des Bayerischen Rundfunkes bei B5 aktuell.