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Copyright: Andreas Weimann

Butoh-Performance Sirene. München, 20. / 21. Januar 2017

Butoh-Tanzsolo von Alexander Wenzlik

In der griechischen Mythologie werden die Sirenen als Todesdämonen in der Gestalt wunderschöner Frauen dargestellt. Das Butoh-Tanzsolo Sirene setzt sich mit der scheinbaren Widersprüchlichkeit von verführerischer Schönheit und dem abgrundtief Bösen, Grauenvollen und Tödlichen der Sirenen auseinander.

Das Solo “Sirene” erforscht die Sehnsucht, die durch den verlockenden Gesang der Sirenen im Körper ausgelöst wird und wie der aufgenommene Gesang körperlich zum Ausdruck kommt.

Ein Tanz der Sirenen und ein Tanz des von den Sirenen verführten Menschen. Ein Tanz, in dem sich die Transformation von der Sirene zum Menschen und umgekehrt vollzieht.

Inspiriert von Kafkas Geschichte „Das Schweigen der Sirene“ ist das Stück eine tänzerische Suche, wie der Anziehung der Sirenen durch das Vortäuschen des Verführtseins entkommen werden kann.

Die Tanzperformance untersucht gleichermaßen die vollkommene Überwältigung durch eine Sehnsucht, wie den Zustand, Quell einer Sehnsucht, also Ursache für ein sich Hin- und Aufgeben wollen zu sein. Es erforscht den Moment, indem die Erfüllung einer Sehnsucht und das Ende des Ersehnten in eins fallen.

Mit “Sirene” thematisiert Alexander Wenzlik die Verheißung und den sich dahinter verbergenden Abgrund, den im Moment der Erfüllung lauernden Tod.

Eine Kritik von tanznetz.de lesen Sie hier.
Tanz und Choreographie: Alexander Wenzlik
Licht: Stefan Sendsitzky
Maske/Kostüm: Io Arnold

Hoch X – Theater und Live Art. Entenbachstraße 37, 81541 München
20. und 21. Januar 2017, jeweils 20.00 Uhr
Tickets: 18,- / ermäßigt 12,-
Vorverkauf und Reservierung: Online und telefonisch unter 089 / 90 155 102

Eine Produktion von asperformance in Kooperation mit HochX – Theater und Live Art