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Fassadenbegrünung. Quelle: pixabay.com

Vortragsreihe Die Zukunft der Städte. München, bis 15.3.2017

Vortragsreihe Deutscher Werkbund Bayern

Die Menschheit erlebt einen dramatischen Wandel,nur noch vergleichbar mit der industriellen Revolutionvor 150 Jahren. In der Folge war der Deutsche Werkbund die Spitze der Bewegung »Wohlstand für Alle«. Heute steht er gemeinsam mit anderen für eine lebenswerte Zukunft, in den Städten und ihrem Umland. Wie bewältigen wir Klimawandel, Ressourcenknappheit und Roboterisierung, das Anwachsen der Ballungsräume, abnehmenden materiellen Wohlstand, zunehmende Ungleichheiten und Migration? Welche Rolle spielen genossenschaftliche Kooperationsformen und die Qualität der Gestaltung öffentlicher Räume für die Identifikation der Menschen mit ihrem Stadtquartier?
Der Deutsche Werkbund Bayern hat zwei der wichtigsten »Thinktanks«, den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und die Stiftung DenkwerkZukunft, um ihre Analysen und Empfehlungen gebeten.

Mittwoch 15.03.2017, 19.00 Uhr
Stefanie Wahl: Zukunftsfähige und lebenswerte Städte

Der Zuzug in die großen Städte nimmt rasant zu. Dies zwingt zum Umdenken. Ziel ist die kompakte Bürgerstadt. Hierbei sind Wohnungsgenossenschaften ebenso wichtig wie kommunikative und ästhetische öffentliche Räume. Sie führen zur Identifikation mit dem Ort, zu sozialer Stabilität und mehr Lebensqualität.

Mit Stefanie Wahl, Geschäftsführerin der Stiftung DenkwerkZukunft, diskutieren: Prof. Lydia Haack, Architektin und Stadtplanerin, und Tilman Latz, Landschaftsarchitekt bdla, Architekt und Stadtplaner, Latz + Partner.

Mittwoch 15.02.2017, 19.00 Uhr
Dr. Inge Paulini: Die transformative Kraft der Städte

In den Städten wird sich entscheiden, ob die Transformation zur Nachhaltigkeit gelingt. Die Wucht der Urbanisierung stellt die Menschheit vor zentrale Herausforderungen: So müssen bis 2050 für 2,5 Milliarden zusätzliche StadtbewohnerInnen Infrastrukturen geschaffen, gerechte Regelungen für Land und Wohnraum entwickelt, die soziale Ungleichheit minimiert und der Ressourcenverbrauch gesenkt werden. Nun kommt es darauf an, die Weichen ökologisch und sozial in die richtige Richtung zu stellen. Es spricht die Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen, Dr. Inge Paulini.

Mit ihr diskutieren die Münchner Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk und Prof. Dr. Ingrid Krau, Planerin, Schwerpunkt Stadtforschung und Stadtentwicklung.

 

Veranstaltungsort
Ehem. Gaszählerwerkstatt der Stadtwerke München
Agnes-Pockels-Bogen 6, 80992 München

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